Verhaltensregeln Shozindo

Willkommen - Yôkoso!

Der Eingang in ein Dojo führt Dich in eine andere Welt, denn es handelt sich hierbei nicht um eine Turnhalle!

In einem Dojo gibt es eine Anzahl von Regeln, welche für viele vielleicht etwas seltsam, übertrieben oder unnötig erscheinen. Sie sind jedoch aus Gründen der japanischen Tradition und des Wohlergehens erforderlich.

 

Dank der Berücksichtigung dieser Regeln kann unter Sicherheit trainiert, aggressive Tendenzen beherrscht sowie Respekt und Mitgefühl entwickelt werden. Für eine angenehme Atmosphäre und somit ein gewinnbringendes Training, achtet unser Dojo
deshalb folgende Regeln:

  1. Ein Dojo ist ein ehrwürdiger Ort, wo erwartet wird, dass alle Schüler sich entsprechend verhalten und den Unterricht aufmerksam befolgen.
  2. Jeder Schüler ist mitverantwortlich für eine positive, harmonische und respektvolle Atmosphäre.
  3. Schüler ehren Gründer, Trainer und Höhergraduierte. Diese respektieren die Schüler.
  4. Jeder Shozindoka verpflichtet sich, niemals eine Technik anzuwenden zum Schaden anderer, oder um seinem Ego Ausdruck zu verleihen. Kampfkunst ist keine Technik um etwas zu zerstören, sondern um Leben zu entwickeln und zu ehren.
  5. Es finden keine Wettkämpfe auf den Tatamis statt. Es geht nicht darum, jemanden besiegen zu wollen, sondern eigene aggressive Instinkte zu bekämpfen und Gewandtheit, Selbstkontrolle und Zurückhaltung zu entwickeln.
  6. Jeder hat seine eigenen Fähigkeiten und eigene Motive für das Training. Diese sind ausnahmslos zu respektieren.
  7. Akzeptiere die Ratschläge der Lehrer und versuche sie so gut es geht mit Aufrichtigkeit und Echtheit anzuwenden. Es gibt keinen Grund, diese anzuzweifeln.
  8. Alle Schüler arbeiten und lernen nach den gleichen Prinzipien. Es erübrigt sich daher, über etwas zu streiten. In der Ruhe und Harmonie liegt die Kraft.

Wer diese Regel nicht akzeptieren kann, dem wird es nicht möglich sein, in diesem Dojo zu trainieren.

Die zahlreichen neuen Eindrücke, die spezielle Sprache, ungewohnte Bewegungen usw. sollen keineswegs verunsichernd wirken. Es braucht Verständnis und Toleranz dafür, dass man nicht alles kann und weiss.

Deine erste Aufgabe wird es sein, diese Einstellung Dir selbst gegenüber zu erarbeiten.

Zu guter Letzt: Versuch nicht, es gut zu machen! Es gibt kein Richtig oder Falsch; denn es zählt nicht das Ergebnis, sondern der Weg, um dort anzukommen.

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